FAQ: Studiengangswechsel

Heute erreichte mich die Frage nach den Anrechnungen bei einem Studiengangswechsel. Vorab: Zu den Voraussetzungen für eine Studiengangswechsel informiert unsere Rahmenstudien- und Prüfungsordnung im § 15. Wegen der Überbelegung im ersten Jahrgang WiSe 15/16 ist eine Zulassung in ein Semester höher als 4 nicht möglich. Wenn also mehr als 120 Credits angerechnet werden können, kann keine Zulassung erfolgen. Ob und in welcher Höhe Anrechnungen erfolgen können Sie anhand des Vergleichs unseres Modulhandbuchs mit dem ihrer Hochschule abschätzten. Wenn mehr als circa 50% der Modulinhalte Inhalten Ihrer bestandenen Module entsprechen, ist eine Anrechnung häufig möglich. Entscheiden tue ich das letztlich anhand der mir vorgelegten Unterlagen NACH der Zulassung. Vorab kann ich leider keine Anrechnungseinschätzung machen, da der Arbeitsaufwand pro Anrechnung ca. 45 Minuten umfasst. Ausnahmen bestätigen diese Regel ... wenn es schon sehr konkret ist, sie mir eine gute Übersicht zusenden, dann kann ich, wenn ich die Zeit finde, auch schon unverbindliche Vorabauskünfte machen. Nur allgemeine Anfragen dazu werden zukünftig immer auf diesen Blog verwiesen.  

FAQ: Gast- und Nebenhörerschaften im Studiengang

  Heute erreichte mich die Frage, ob man als Gast- oder Nebenhörer im Studiengang werden kann. Dazu gibt zum einen unsere Webseite Auskunft: http://www.beuth-hochschule.de/188/ . Aufgrund der dort beschriebenen Rahmenbedingungen ist eine Gast.-/Nebenhörerschaft im 1. Semester nicht möglich. Hinzu kommt, dass aufgrund von Überbelegungen in dem Studiengang im ersten Jahrgang WiSe 15/16, der jetzt, imi WiSe 17/18 inst 5. Semester kommt, alle Module dieses Semesters von einer Gast- oder Nebenhörerschaft ausgeschlossen sind. Die Gast-/Nebenhörerkarte würde also von keiner Lehrkraft unterschrieben. Damit stehen Ihnen nur die Module des kommenden 3. Semesters zur Verfügung, vorbehaltlich der Zustimmung der Lehrkraft.

Studiengang akkreditiert – Modulhandbuch aktualisiert

Während ich hier so meine lange nicht mehr erfolgten Einträge ansehe (scheinbar sind unsere Informationen auf der Webseite bwl-digital.de und hier im Blog so umfassend, dass es kaum Fragen gibt), fiel mir auf, dass ich noch gar nicht berichtet habe: Die Akkreditierung im Sommersemester war erfolgreich - die letzten Feinheiten sind abgeschlossen - und der Studiengang ist von ACQUIN akkreditiert. Vielen Dank nochmal an alle Mitwirkenden an diesem doch recht aufwändigen Prozess - insbesondere auch unseren aktuell Studierenden, die ausführlich die Fragen der Kommission beantworten konnten.

Anrechnung von Werkstudierendentätigkeiten als Praktikum

In Zusammenarbeit mit den studentischen Vertretern in der Ausbildungskommission  des Studiengangs erarbeiten wir gerade die Voraussetzungen zur Anrechnung studienbegleitender Berufstätigkeit. Vermutlich werden wir uns den Standards der anderen FB I - Studiengänge annähern, die beinhalten, dass man Zeiten einer praktikumsäquivalenten Tätigkeiten ab dem Erreichen von 80 credits (also nach dem 3. Semester) anrechnen lassen kann, dafür dann aber einen längeren Zeitraum in Stunden als das konzentrierte Praktikum im 7. Semester. Wir arbeiten gerade an den Feinheiten. Dabei ist nicht jede Berufstätigkeit praktikumsäquivalent! Voraussetzung ist, dass die Tätigkeit dem Studiengangsziel gilt und dabei nicht operativ, sondern projektorientiert positioniert ist.

FAQ: Konsekutiver Master

Frage eines Interessenten: Gibt es an der Beuth Hochschule einen konsekutiven Master für den Bachelorstudiengang? Ja, den gibt es - und zwar bereits seit über 10 Jahren sehr erfolgreich: Der akkreditierte Online-Studiengang Management und Consulting.  Er führt in drei Semestern zum Master of Arts, ist aber auch berufsbegleitend studierbar. Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Management und Consulting sind für Führungsaufgaben in betrieblichen Funktionen und Projekten qualifiziert. Sie werden befähigt, Organisationseinheiten zu planen, Geschäftsprozesse zu optimieren und betriebswirtschaftliche Verfahren zu entwickeln und umzusetzen. Durch das Literaturstudium, die Bearbeitung von Fallstudien und die Erstellung der Masterarbeit sind sie zu wissenschaftlicher Arbeit befähigt.

Mit der erreichten Qualifzierung können unterschiedliche beraterische Funktionen, z.B. im Rahmen von alltäglichen Führungsaufgaben in unternehmensinternen Beratungseinheiten oder auch in eigenständigen Beratungsunternehmen übernommen werden.

Der Zugang zu Forschungstägigkeiten, die gegebenenfalls zur Promotion führen, ist möglich; im Öffentlichen Dienst wird die Befähigung für Positionen im "höheren Dienst" erreicht.

Unterlagen zur Akkreditierung im Sommersemester 2016 bei AQUIN eingereicht

Der Studiengang hat sich dafür entschieden, den Bachelorstudiengang Digitale Wirtschaft bei AQUIN zur Akkreditierung einzureichen. Die umfangreichen Dokumentationen sind Mitte Januar an die Geschäftsstelle gegangen - in 10-facher Ausfertigung digital und ausgedruckt. Nun freuen wir uns auf hohen Besuch, vermutlich im Juni oder Juli 2016.

Exkursion Firma KW-Commerce

Am 19. 11. 2015 erkundete das gesamte erste Semester mit über 60 Teilnehmenden die zwei Standorte des 2012 in Berlin gegründeten E-Commerce-Unternehmens KW-Commerce. In Charlottenburg - dem Gründungsstandort, ging es zum Kundendienst und zur Logistik, und am Gendarmenmarkt gab es Einblicke Einblicke in das Produktmanagement, den Einkauf, das Marketing und in die Betreuung der E-Commerce-Channel. Mittags war jeweils Wechsel, so dass wir immer zu 30 vor Ort waren und unsere Ansprechpartner an den zwei Standorten alles zweimal erzählen mussten. Dafür waren unsere Fragen hoffentlich unterschiedlich. "With passion", ganz nach dem Firmenmotto, wurden wir begrüßt und erhielten eine Führung durch wirklich alle Bereiche des stark wachsenden Unternehmens mit heute über 150 Beschäftigten. KW-Commerce-Marketing Abbildung: Eine Studentengruppe informiert sich in der Abteilung Marketing über die Aufgaben der dortigen Mitarbeiter KW-Commerce ist eines der führenden Unternehmen im Verkauf von Zubehör für elektronische Geräte. Der Renner sind Handyhüllen aller Art, die größtenteils über eBay und Amazon vertrieben werden. Mittlerweile beliefert das Unternehmen 4.000.000 Kunden weltweit von Amerika bis Japan - alles verpackt im Fulfillment in Charlottenburg. Das Unternehmen ermöglichte dem Seminar "Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre" unter der Leitung von Prof. Dr. Anne König einen einmaligem Einblick in seinen gesamten Betriebsablauf. Vom Vertrieb über Logistik, von der Personalabteilung zur Rechtsabteilung, alle Stationen, die ein BWLer kennen muss, waren dabei. Sogar einer der beiden Gründer des Unternehmens, Max Kronberg, erzählte den Gruppen von der Erfolgsgeschichte von KW-Commerce. KW-Commerce-Gruender Abbildung: Max Kronberg über das Geschäftsmodell seines Unternehmens Die Beuth sagt danke! Nächstes Jahr dürfen wir wieder kommen und wünschen weiterhin viel Erfolg, vor allem beim Aufbau eines eigenen Channels unter dem Premiummarkennamen "Kalibri". Die Welt darf gespannt sein! Als kleines Dankeschön hier der Link zu den Stellenanzeigen von KW-Commerce, die sich auch über Werkstudierende sehr freuen.

Das erste Semester – inmitten der anderen Neu-Immatrikulierten am Fachbereich I der Beuth Hochschule

Am 2. 10. 2015 war es soweit - wir konnten unsere ersten 70 Studierenden der BWL-Digitalen Wirtschaft im Rahmen unserer Erstsemestereinführungen begrüßen. Erkennen Sie sie inmitten der angehenden WirtschaftsingenieurInnen und dualen BWLerInnen? Wohl kaum, sie sind so analog wie alle anderen auch :-).
2015-10-02 Erstsemestereinführung-Beuth-HalleAbbildung: Erstsemester und ProfessorInnen Wintersemester 2015/2016 Fachbereich I Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften
 

FAQ: Wie „englischlastig“ ist das Studium?

Auch diese Frage eines Studigangsinteressierten wurde bereits im Blog angerissen: "Sollte-man-bestimmte-dinge-besonders-gut-tun-damit-das-studium-der-bwl-digitale-wirtschaft-besonders-gut-gelingt?" Denn ja, das Studium ist "englischlastig". Es gibt drei rein englischsprachige Module ab dem 2. Semester, die auch in englisch geprüft werden. Es gibt aber keine Prüfung der Sprachkenntnisse vor der Immatrikulation (Ausnahme deutsche Sprachkenntnisse: Mindestnivaue DSH 2 vgl. Hochschulzulassungsordnung § 3 Seite 5). Im ersten Semester findet eine intensive Auffrischung ihrer Vorkenntnisse statt. Die Dozenten prüfen dann, ob noch weitere Sprachförderung erforderlich ist für das folgende  Studium. Wenn das der Fall ist, bieten sie Unterstützung sowohl bei der Auswahl der Module aus dem kostenlosen Sprachenangebot der Beuth Hochschule als auch Hinweise zu Onlineressourcen zur Verbesserung der englischen Sprachkompetenz. Die englischsprachigen Module sind:
  • 2. Semester: Intercultural Communication
  • 3. Semester: Agile Project Management
  • 5. Semester: Management Information Systems in Enterprises

FAQ: Was unterscheidet den Studiengang BWL – Digitale Wirtschaft von anderen Studiengängen?

Eine Teilantwort auf diese Frage einer Studiengangsinteressentin befindet sich bereits in den FAQs: http://blog.bwl-digital.de/2015/04/26/faq-sollte-man-bestimmte-dinge-besonders-gut-tun-damit-das-studium-der-bwl-digitale-wirtschaft-besonders-gut-gelingt/ Zusätzlich haben  wir eine Tortengrafik erstellt, die die Frage differenzierter beantwortet:
bwl-digital im unterschied zu allgemeiner bwl
Abbildung: Aufteilung der Workload (210 ECTS) im Studiengang BWL-Digitale Wirtschaft
Das Studium umfasst 7 Semester zu je 30 ECTS Workload = 210 ECTS. Im sechsten Semester liegen das Praktikum und die Bachelorarbeit mit freier Themen- und Praktikumswahl. Die ersten sechs Semester teilen sich thematisch auf in (vgl. Abbildung):
  • 18 Module (= 90 ECTS = 40 % des Studiums), die in ähnlicher Form auch in anderen betriebswirtschaftlichen Studiengängen enthalten sind: VWL, BWL, Rechtsthemen, Mathematische Grundlagen, Rechnungswesen und was man als Betriebswirt/in so braucht.
  • Hinzu kommen Methodenkompetenzen, wie z. B. Zeit- und Selbstmanagement, Forschungsmethoden und die Bachelorarbeit selbst, die zusammen 30 ECTS (= 15 % des Studiums) ausmachen. Das ist mit anderen BWL-Studiengängen ebenfalls vergleichbar.
  • Ebenfalls vergleichbar gibt es auch in anderen BWL-Studiengängen von Fachhochschulen integrierte Praktika sowie die Schulung der englischen Sprachkompetenz und interkultureller Themen. Im BWL-Digitale Wirtschaft umfassen diese Themen ebenfalls 30 ECTS (=15 % des Studiums).
  • Anders als in anderen Studiengängen gibt es Themen, die besonders für Tätigkeiten in Geschäftsbereichen mit internetbasierten Aufgabenstellungen vorhanden sind: Die Auseinandersetzung mit der Vielfalt und der guten Kombination der unterschiedlichen digitalen Medien, die Themen Online-Marketing und E-Commerce u.a.m.. Diese nur für diesen Studiengang eingerichteten Module umfassen 40 ECTS (20 %des  Studiums).
  • Weitere 20 ECTS (10 %) enthalten IT-technische Themen, die vom mit uns kooperierenden Fachbereich Informatik und Medien angeboten werden. Diese würde man sonst nur in Studiengängen der Wirtschaftsinformatik finden. Anders als bei der Wirtschaftsinformatik lehren wir aber - außer HTML und JavaScript - keine Programmiersprachen.
Zusammengefasst kann man also sagen, dass ca. 30 Prozent des Studiengangs besonders für Tätigkeiten in internetbasierten Geschäftsbereichen qualifzieren. 70% entsprechen einem "normalen" BWL-Studium. Reine BWL-Studiengänge verfügen dafür über Inhalte, die wir in dem Studium nur anreißen, aber nicht vertiefen. So ist der Bereich Steuern nur in Ansätzen Thema im Studium, ebenso gibt es kein Modul zum Thema Finanzierung. Beides wird lediglich im Modul "Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre" behandelt. Das Thema Arbeitsrecht hat kein eigenes Modul, sondern wird etwas stiefmütterlich im Modul Wirtschaftsrecht mit behandelt. Außerdem ist das Thema Rechnungswesen mit nur einem Modul vertreten - das trennt man üblicherweise in mindestens zwei Module (internes und externes Rechnungswesen).  Controlling ist ebenfalls mit nur einem Modul vertreten - das würde auch in einem reinen BWL-Studium vertiefter betrachtet werden. Also, mehr Medien und Software, weniger Rechnungswesen und Steuern, so könnte man das vielleicht am griffigsten auf den Punkt bringen.