Archiv für den Monat: Oktober 2015

Das erste Semester – inmitten der anderen Neu-Immatrikulierten am Fachbereich I der Beuth Hochschule

Am 2. 10. 2015 war es soweit - wir konnten unsere ersten 70 Studierenden der BWL-Digitalen Wirtschaft im Rahmen unserer Erstsemestereinführungen begrüßen. Erkennen Sie sie inmitten der angehenden WirtschaftsingenieurInnen und dualen BWLerInnen? Wohl kaum, sie sind so analog wie alle anderen auch :-).
2015-10-02 Erstsemestereinführung-Beuth-HalleAbbildung: Erstsemester und ProfessorInnen Wintersemester 2015/2016 Fachbereich I Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften
 

FAQ: Wie „englischlastig“ ist das Studium?

Auch diese Frage eines Studigangsinteressierten wurde bereits im Blog angerissen: "Sollte-man-bestimmte-dinge-besonders-gut-tun-damit-das-studium-der-bwl-digitale-wirtschaft-besonders-gut-gelingt?" Denn ja, das Studium ist "englischlastig". Es gibt drei rein englischsprachige Module ab dem 2. Semester, die auch in englisch geprüft werden. Es gibt aber keine Prüfung der Sprachkenntnisse vor der Immatrikulation (Ausnahme deutsche Sprachkenntnisse: Mindestnivaue DSH 2 vgl. Hochschulzulassungsordnung § 3 Seite 5). Im ersten Semester findet eine intensive Auffrischung ihrer Vorkenntnisse statt. Die Dozenten prüfen dann, ob noch weitere Sprachförderung erforderlich ist für das folgende  Studium. Wenn das der Fall ist, bieten sie Unterstützung sowohl bei der Auswahl der Module aus dem kostenlosen Sprachenangebot der Beuth Hochschule als auch Hinweise zu Onlineressourcen zur Verbesserung der englischen Sprachkompetenz. Die englischsprachigen Module sind:
  • 2. Semester: Intercultural Communication
  • 3. Semester: Agile Project Management
  • 5. Semester: Management Information Systems in Enterprises

FAQ: Was unterscheidet den Studiengang BWL – Digitale Wirtschaft von anderen Studiengängen?

Eine Teilantwort auf diese Frage einer Studiengangsinteressentin befindet sich bereits in den FAQs: http://blog.bwl-digital.de/2015/04/26/faq-sollte-man-bestimmte-dinge-besonders-gut-tun-damit-das-studium-der-bwl-digitale-wirtschaft-besonders-gut-gelingt/ Zusätzlich haben  wir eine Tortengrafik erstellt, die die Frage differenzierter beantwortet:
bwl-digital im unterschied zu allgemeiner bwl
Abbildung: Aufteilung der Workload (210 ECTS) im Studiengang BWL-Digitale Wirtschaft
Das Studium umfasst 7 Semester zu je 30 ECTS Workload = 210 ECTS. Im sechsten Semester liegen das Praktikum und die Bachelorarbeit mit freier Themen- und Praktikumswahl. Die ersten sechs Semester teilen sich thematisch auf in (vgl. Abbildung):
  • 18 Module (= 90 ECTS = 40 % des Studiums), die in ähnlicher Form auch in anderen betriebswirtschaftlichen Studiengängen enthalten sind: VWL, BWL, Rechtsthemen, Mathematische Grundlagen, Rechnungswesen und was man als Betriebswirt/in so braucht.
  • Hinzu kommen Methodenkompetenzen, wie z. B. Zeit- und Selbstmanagement, Forschungsmethoden und die Bachelorarbeit selbst, die zusammen 30 ECTS (= 15 % des Studiums) ausmachen. Das ist mit anderen BWL-Studiengängen ebenfalls vergleichbar.
  • Ebenfalls vergleichbar gibt es auch in anderen BWL-Studiengängen von Fachhochschulen integrierte Praktika sowie die Schulung der englischen Sprachkompetenz und interkultureller Themen. Im BWL-Digitale Wirtschaft umfassen diese Themen ebenfalls 30 ECTS (=15 % des Studiums).
  • Anders als in anderen Studiengängen gibt es Themen, die besonders für Tätigkeiten in Geschäftsbereichen mit internetbasierten Aufgabenstellungen vorhanden sind: Die Auseinandersetzung mit der Vielfalt und der guten Kombination der unterschiedlichen digitalen Medien, die Themen Online-Marketing und E-Commerce u.a.m.. Diese nur für diesen Studiengang eingerichteten Module umfassen 40 ECTS (20 %des  Studiums).
  • Weitere 20 ECTS (10 %) enthalten IT-technische Themen, die vom mit uns kooperierenden Fachbereich Informatik und Medien angeboten werden. Diese würde man sonst nur in Studiengängen der Wirtschaftsinformatik finden. Anders als bei der Wirtschaftsinformatik lehren wir aber - außer HTML und JavaScript - keine Programmiersprachen.
Zusammengefasst kann man also sagen, dass ca. 30 Prozent des Studiengangs besonders für Tätigkeiten in internetbasierten Geschäftsbereichen qualifzieren. 70% entsprechen einem "normalen" BWL-Studium. Reine BWL-Studiengänge verfügen dafür über Inhalte, die wir in dem Studium nur anreißen, aber nicht vertiefen. So ist der Bereich Steuern nur in Ansätzen Thema im Studium, ebenso gibt es kein Modul zum Thema Finanzierung. Beides wird lediglich im Modul "Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre" behandelt. Das Thema Arbeitsrecht hat kein eigenes Modul, sondern wird etwas stiefmütterlich im Modul Wirtschaftsrecht mit behandelt. Außerdem ist das Thema Rechnungswesen mit nur einem Modul vertreten - das trennt man üblicherweise in mindestens zwei Module (internes und externes Rechnungswesen).  Controlling ist ebenfalls mit nur einem Modul vertreten - das würde auch in einem reinen BWL-Studium vertiefter betrachtet werden. Also, mehr Medien und Software, weniger Rechnungswesen und Steuern, so könnte man das vielleicht am griffigsten auf den Punkt bringen.