Archiv für den Autor: Anne König

Einstufung in das zweite Semester

Heute erreichte mich die Frage eines Studierenden der BWL an einer anderen Hochschule nach der Einstufung in das zweite Semester, also zum SoSe 2018. Dazu müssen zwei Bedingungen erfüllt sein: 1.) Anrechnung von mindestens 30 credits, 2.) vorhandene Studienplätze.

zu 1.): Ob und in welcher Höhe Anrechnungen erfolgen können Sie anhand des Vergleichs unseres Modulhandbuchs mit dem ihrer Hochschule abschätzen. Wenn mehr als circa 50% der Inhalte eines Moduls denen eines ihrer bestandenen Module entsprechen, ist eine Anrechnung häufig möglich. Das kann auch modulübergreifend geschehen, also z. B. Modul Externes ReWe bei Ihnen und Internes ReWe bei Ihnen ermöglicht bei uns eine Anrechung von 5 credits für Angewandtes ReWe.

Entscheiden tue ich das letztlich anhand der mir vorgelegten Unterlagen NACH der Zulassung. Vorab kann ich leider keine Anrechnungseinschätzung machen, da der Arbeitsaufwand pro Anrechnung ca. 45 Minuten umfasst. Ausnahmen bestätigen diese Regel ... wenn es schon sehr konkret ist und Sie mir eine gute Übersicht zusenden, dann kann ich, wenn ich die Zeit finde, auch schon unverbindliche Vorabauskünfte machen.

zu 2.) Wir haben bisher drei Kohorten aufgenommen: WiSe 15/16, WiSe 16/17 und WiSe 17/18. Nur in der Kohorte WiSe 16/17, die im Sommersemester 2018 ins 4. Semester geht, gibt es (wenige) freie Kapazitäten. Allen anderen Semester sind mehr als 40 Studierende voll, so dass wir dort keine Hochschulwechsler*innen zulassen.

Die Antwort an die Anfragende lautete also: Nein, auch wenn Sie mehr als 30 anrechenbare Credits mitbringen können wir Sie wegen mangelnder Kapazitäten im Aufnahmesemester nicht zulassen. Dieses wäre nur im 4. Semester möglich, dazu benötigte sie aber mindestens 90 anrechenbare Credits. Warten nutzt natürlich auch nichts, da die nächste Kohorte ja dann wieder überfüllt ist ...

Bei der Gelegenheit ein genereller Hinweis zum Hochschulwechsel: Wenn man aufgrund seiner Note des Hochschulzulassungszeugnisses in einen NC-Studiengang nicht reingekommen ist kann man die Strategie verfolgen, zunächst einen anderen Studiengang zu starten und dann versuchen, durch Anrechnungen zu dem Wunschstudium in ein dann höheres Semester zu wechseln. Dazu müsste dann aber eine überdurchschnittliche Schwundquote in dem Zielstudiengang vorliegen. Da wir an der Beuth Hochschule die Schwundquote relativ genau einschätzen können nehmen wir immer mehr als 40 Studierende auf, rechnen den Schwund also schon ein. Die Strategie geht dann meistens nicht auf ... so wie auch im Studiengang BWL Digitale Wirtschaft.

Mit freundlichem Gruß, Anne König.

FB I – Frauen zu Gast im CAVE – dem virtuellen Raum des Labors für den Computereinsatz in der Produktion

Am 30. 11. 2017 trafen sich auf Einladung des Laborleiters Prof. Dr. Joachim Villwock und der zentralen Frauenbeauftragten, Susanne Plaumann, acht Professorinnen verschiedenen Fachbereiche, um den CAVE - den virtuellen 3-D-Raum der Beuth Hochschule, kennen zu lernen. Vom Studiengang BWL Digitale Wirtschaft waren gleich zwei Frauen dabei: Prof. Dr. Nicole Jekel, Controlling und Prof. Dr. Anne König, Betriebswirtschaftslehre. Geführt wurden wir von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin, Sabine Przybilla und dem Masterstudenten Lucas StrunzDas Labor bietet an, den CAVE in Lehrveranstaltungen mal kennen zu lernen - und sicher findet sich in näherer Zeit eine Gelegenheit auch für den Studiengang BWL Digitale Wirtschaft, von der Breite der Forschung und Lehre an der Beuth zu profitieren. Die Gruppe blickt auf die große weite See. Prof. Dr. Anne König inspiziert Strömungsmodelle. Prof. Dr. Nicole Jekel mit der "Masterbrille" führt uns durch eine Windkraftanlage.

Exkursion des 1. Semesters zu Mister Spex, dem größten Online-Optiker Europas.

Exkursion bei „Mister Spex“ GmbH Lager und Logistik

von Mira Pfrogner und Rosa Dzaferi Die Studierenden der Beuth Hochschule für Technik Berlin besuchten, aufgeteilt in zwei Gruppen, die zwei Standorte, des größten europäischen Online Optikers, „Mister Spex“ in Berlin. Die eine Gruppe, an der wir teilnahmen, besichtigte in Berlin Spandau, das Lager, die Logistik und die Werkstatt des Unternehmens. Die andere Gruppe bekam einen Einblick in die Bereiche Service, Marketing, IT und Produktmanagement in der Greifswalder Straße in Berlin.

Vor Ort wurden wir von zwei Mitarbeitern, Jennifer und Marcus herzlich empfangen. Anhand einer PowerPoint Präsentation zeigten sie uns die Entstehungsgeschichte des Unternehmens, beginnend mit der Gründung im Februar 2007 bis heute.

„Mister Spex“ vertreibt Brillen, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen und Pflegemittel in ganz Europa. Das Unternehmen wurde im Februar 2007 von vier Personen in Berlin gegründet und feiert demnächst 10 jähriges Jubiläum. „Mister Spex“ befindet sich im Zentrum drei attraktiver Märkte und Trends: Online Handel, Optik Markt und Technologie. Mit 550 Partneroptikern in Deutschland, Österreich, Schweiz und Niederlande verfolgen sie ihre Vision die lautet:

Become Europe ́s favorite way and place to buy eyewear.

Mit dem europaweit umfangreichsten Sortiment, an direkt verfügbaren Markenbrillen, Sonnenbrillen sowie Kontaktlinsen ist „Mister Spex“ Spitzenreiter auf ihrem Gebiet.

Nach der Unternehmenstheorie gaben uns Jennifer und Marcus einen Einblick in die Unternehmenskultur und Mitarbeiterführung. „Mister Spex“ ist sehr mitarbeiterfreundlich und legt großen Wert auf ein angenehmes Arbeitsklima. Von den Mitarbeitern wird erwartet, dass sie sich kreativ einbringen und sich themenübergreifend engagieren. Durch die eigene Unternehmensakademie werden die Mitarbeiter sehr gefördert und können bei Interesse auch bis zur Führungsebene aufsteigen. Sie erfahren qualifizierte Weiterbildungen und werden geschult in Kommunikation sowie im Aufbau eines guten Teamgeistes.

Wir, als Gruppe 1, bekamen einen guten Gesamteindruck der operativen Bereiche: Wareneingang, Warenausgang, Werkstatt, Warenlager und die Retour. Jeder Bereich wurde ausführlich erläutert und wir durften den Mitarbeitern zusehen, wie sie Ware scannen, Gläser oder Fassungen bearbeiteten und diese kundengerecht fertigstellten.

Außerdem zeigten uns Jennifer und Marcus die Gemeinschaftsräume von „Mister Spex“ mit Küche und gesunden frischen Lebensmitteln. Dies vermittelte einen sehr familiären Charakter. Neben den Extras in der Küche, bekommen Angestellte bei „Mister Spex“ außerdem Zuschüsse für die BVG–Tickets und Rabatte auf das eigene Sortiment. Marcus zeigte unserer Gruppe anhand der PowerPoint Präsentation die Stores von „Mister Spex“, die sich am Alexanderplatz im Alexa sowie in Steglitz in der Schlossstraße befinden.

Am Ende der Führung gab es eine ausführliche Fragerunde, in der wir die Möglichkeit für vertiefende und persönliche Fragen erhielten. Unser angenehmer Besuch wurde mit einem Gruppenfoto abgerundet. Jennifer und Marcus gaben uns beim Abschied ihre Visitenkarten und wiesen uns daraufhin, dass wir unsere Bewerbung gerne an sie persönlich adressieren könnten, falls wir Interesse an einem Job bei „Mister Spex“ haben.

Zurückblickend war dies ein wirklich interessanter Tag und wir bedanken uns ganz herzlich bei „Mister Spex“ für die offene Gastfreundschaft und die äußerst aufschlussreichen Stunden! Abbildung: Gruppenbild bei Mister Spex, Logistikcenter

Digitalisierungssstrategie des FB I verabschiedet

Der Fachbereich I hat sich an der Entwicklung der Digitalisierungsstrategie der Beuth Hochschule aktiv beteiligt und wird folgende 10 Themenfelder in den nächsten Jahren angehen und die jeweiligen Entwicklungen den Kolleg*innen und Hochschulgremien berichten:
  1. Planungsgruppen setzen qualitätsgeprüfte Schwerpunkte
  2. Lehrende teilen ihr Wissen mit Hilfe digitaler Medien
  3. Lernziel digital vernetzte Zusammenarbeit
  4. Aktuelle Arbeitswelt integrieren
  5. Wirtschaftskontakte integrieren
  6. Open Innovation für die Lehre
  7. Mitmach-Tools
  8. Student-Generated-Content
  9. Digitalisierungs-Index-Selbstlernen
  10. Studentische Aktivitäten durch Auszeichnungen fördern

FAQ: Integriertes Auslandssemester

Mich erreichte die Frage, ob es möglich ist im Studiengang BWL Digitale Wirtschaft ein Auslandssemester zu integrieren. Die Antwort ist komplex und darum in drei Punkte unterteilt: Punkt 1 die Antwort, Punkt 2 die Begründung und die sich daraus ergebenen Alternativen und Punkt 3, wie wir die unbefriedigende Situation zu lösen gedenken: 1.) Der Studiengang hat keine festen Kooperationspartner im Ausland. Er ist nicht als internationaler Studiengang angelegt, auch wenn einige Studienmodule bewusst in englischer Sprache angeboten werden, um die Sprachkompetenz für die ja globale digitale Wirtschaft zu erhöhen. Bitte bewerben Sie sich bei einem anderen Studiengang, wenn Ihnen ein in das Curriculum integriertes Auslandssemester wichtig ist. 2.) Selbstverständlich können Sie aber selbst ein Auslandssemester mit Unterstützung unseres Akademischen Auslandsamtes organisieren, vgl. http://www.beuth-hochschule.de/ausland/. Je passender das von Ihnen gefundene Angebot ist, desto mehr Module können in einem Learning Agreement angerechnet werden. Im Normalfall verlängert ein Auslandssemester aber das Studium. Und ich muss vorwarnen: Die Beuth Hochschule hat selbst keine englischsprachigen Bachelorstudiengänge, was dazu führt, dass wir für viele ausländische Erasmus-Partner relativ unattraktiv sind, weil zu wenig Incoming-Studierende zu uns kommen wegen der Sprachhürde Deutsch. Es gibt internationaler aufgestellte Fachhochschulen, bitte prüfen Sie die dortigen Angebote. 3.) Die Beuth Hochschule ist mit diesem Zustand nicht zufrieden. Die Integration englischsprachiger Module in Bachelorstudiengänge ist ein Weg, für ausländische Studierende attraktiver zu werden, erhöht aber auch die Zugangshürde von Studienbewerbern, die ja dann zwei Sprachen gut können müssen. Deshalb planen wir, aufgrund des großen Erfolges des Studiengangs BWL Digitale Wirtschaft zum Wintersemester 2018/19 einen englischsprachigen Bachelorstudiengang International Digital Business einzuführen. In diesem Studiengang sind zwei Semester Auslandsstudium mit festen Kooperationspartnern vorgesehen. Verfolgen Sie also das Angebot unserer Hochschule im nächsten Jahr im DoSV/Hochschulstart. Mit freundlichem Gruß in den Herbst, Anne König.

FAQ: Studiengangswechsel

Heute erreichte mich die Frage nach den Anrechnungen bei einem Studiengangswechsel. Vorab: Zu den Voraussetzungen für eine Studiengangswechsel informiert unsere Rahmenstudien- und Prüfungsordnung im § 15. Wegen der Überbelegung im ersten Jahrgang WiSe 15/16 ist eine Zulassung in ein Semester höher als 4 nicht möglich. Wenn also mehr als 120 Credits angerechnet werden können, kann keine Zulassung erfolgen. Ob und in welcher Höhe Anrechnungen erfolgen können Sie anhand des Vergleichs unseres Modulhandbuchs mit dem ihrer Hochschule abschätzten. Wenn mehr als circa 50% der Modulinhalte Inhalten Ihrer bestandenen Module entsprechen, ist eine Anrechnung häufig möglich. Entscheiden tue ich das letztlich anhand der mir vorgelegten Unterlagen NACH der Zulassung. Vorab kann ich leider keine Anrechnungseinschätzung machen, da der Arbeitsaufwand pro Anrechnung ca. 45 Minuten umfasst. Ausnahmen bestätigen diese Regel ... wenn es schon sehr konkret ist, sie mir eine gute Übersicht zusenden, dann kann ich, wenn ich die Zeit finde, auch schon unverbindliche Vorabauskünfte machen. Nur allgemeine Anfragen dazu werden zukünftig immer auf diesen Blog verwiesen.  

FAQ: Gast- und Nebenhörerschaften im Studiengang

  Heute erreichte mich die Frage, ob man als Gast- oder Nebenhörer im Studiengang werden kann. Dazu gibt zum einen unsere Webseite Auskunft: http://www.beuth-hochschule.de/188/ . Aufgrund der dort beschriebenen Rahmenbedingungen ist eine Gast.-/Nebenhörerschaft im 1. Semester nicht möglich. Hinzu kommt, dass aufgrund von Überbelegungen in dem Studiengang im ersten Jahrgang WiSe 15/16, der jetzt, imi WiSe 17/18 inst 5. Semester kommt, alle Module dieses Semesters von einer Gast- oder Nebenhörerschaft ausgeschlossen sind. Die Gast-/Nebenhörerkarte würde also von keiner Lehrkraft unterschrieben. Damit stehen Ihnen nur die Module des kommenden 3. Semesters zur Verfügung, vorbehaltlich der Zustimmung der Lehrkraft.

Studiengang akkreditiert – Modulhandbuch aktualisiert

Während ich hier so meine lange nicht mehr erfolgten Einträge ansehe (scheinbar sind unsere Informationen auf der Webseite bwl-digital.de und hier im Blog so umfassend, dass es kaum Fragen gibt), fiel mir auf, dass ich noch gar nicht berichtet habe: Die Akkreditierung im Sommersemester war erfolgreich - die letzten Feinheiten sind abgeschlossen - und der Studiengang ist von ACQUIN akkreditiert. Vielen Dank nochmal an alle Mitwirkenden an diesem doch recht aufwändigen Prozess - insbesondere auch unseren aktuell Studierenden, die ausführlich die Fragen der Kommission beantworten konnten.

Anrechnung von Werkstudierendentätigkeiten als Praktikum

In Zusammenarbeit mit den studentischen Vertretern in der Ausbildungskommission  des Studiengangs erarbeiten wir gerade die Voraussetzungen zur Anrechnung studienbegleitender Berufstätigkeit. Vermutlich werden wir uns den Standards der anderen FB I - Studiengänge annähern, die beinhalten, dass man Zeiten einer praktikumsäquivalenten Tätigkeiten ab dem Erreichen von 80 credits (also nach dem 3. Semester) anrechnen lassen kann, dafür dann aber einen längeren Zeitraum in Stunden als das konzentrierte Praktikum im 7. Semester. Wir arbeiten gerade an den Feinheiten. Dabei ist nicht jede Berufstätigkeit praktikumsäquivalent! Voraussetzung ist, dass die Tätigkeit dem Studiengangsziel gilt und dabei nicht operativ, sondern projektorientiert positioniert ist.

FAQ: Konsekutiver Master

Frage eines Interessenten: Gibt es an der Beuth Hochschule einen konsekutiven Master für den Bachelorstudiengang? Ja, den gibt es - und zwar bereits seit über 10 Jahren sehr erfolgreich: Der akkreditierte Online-Studiengang Management und Consulting.  Er führt in drei Semestern zum Master of Arts, ist aber auch berufsbegleitend studierbar. Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Management und Consulting sind für Führungsaufgaben in betrieblichen Funktionen und Projekten qualifiziert. Sie werden befähigt, Organisationseinheiten zu planen, Geschäftsprozesse zu optimieren und betriebswirtschaftliche Verfahren zu entwickeln und umzusetzen. Durch das Literaturstudium, die Bearbeitung von Fallstudien und die Erstellung der Masterarbeit sind sie zu wissenschaftlicher Arbeit befähigt.

Mit der erreichten Qualifzierung können unterschiedliche beraterische Funktionen, z.B. im Rahmen von alltäglichen Führungsaufgaben in unternehmensinternen Beratungseinheiten oder auch in eigenständigen Beratungsunternehmen übernommen werden.

Der Zugang zu Forschungstägigkeiten, die gegebenenfalls zur Promotion führen, ist möglich; im Öffentlichen Dienst wird die Befähigung für Positionen im "höheren Dienst" erreicht.