Kategorie-Archiv: Digitales in Berlin

Exkursion des 1. Semesters zu Mister Spex, dem größten Online-Optiker Europas.

Exkursion bei „Mister Spex“ GmbH Lager und Logistik

von Mira Pfrogner und Rosa Dzaferi Die Studierenden der Beuth Hochschule für Technik Berlin besuchten, aufgeteilt in zwei Gruppen, die zwei Standorte, des größten europäischen Online Optikers, „Mister Spex“ in Berlin. Die eine Gruppe, an der wir teilnahmen, besichtigte in Berlin Spandau, das Lager, die Logistik und die Werkstatt des Unternehmens. Die andere Gruppe bekam einen Einblick in die Bereiche Service, Marketing, IT und Produktmanagement in der Greifswalder Straße in Berlin.

Vor Ort wurden wir von zwei Mitarbeitern, Jennifer und Marcus herzlich empfangen. Anhand einer PowerPoint Präsentation zeigten sie uns die Entstehungsgeschichte des Unternehmens, beginnend mit der Gründung im Februar 2007 bis heute.

„Mister Spex“ vertreibt Brillen, Sonnenbrillen, Kontaktlinsen und Pflegemittel in ganz Europa. Das Unternehmen wurde im Februar 2007 von vier Personen in Berlin gegründet und feiert demnächst 10 jähriges Jubiläum. „Mister Spex“ befindet sich im Zentrum drei attraktiver Märkte und Trends: Online Handel, Optik Markt und Technologie. Mit 550 Partneroptikern in Deutschland, Österreich, Schweiz und Niederlande verfolgen sie ihre Vision die lautet:

Become Europe ́s favorite way and place to buy eyewear.

Mit dem europaweit umfangreichsten Sortiment, an direkt verfügbaren Markenbrillen, Sonnenbrillen sowie Kontaktlinsen ist „Mister Spex“ Spitzenreiter auf ihrem Gebiet.

Nach der Unternehmenstheorie gaben uns Jennifer und Marcus einen Einblick in die Unternehmenskultur und Mitarbeiterführung. „Mister Spex“ ist sehr mitarbeiterfreundlich und legt großen Wert auf ein angenehmes Arbeitsklima. Von den Mitarbeitern wird erwartet, dass sie sich kreativ einbringen und sich themenübergreifend engagieren. Durch die eigene Unternehmensakademie werden die Mitarbeiter sehr gefördert und können bei Interesse auch bis zur Führungsebene aufsteigen. Sie erfahren qualifizierte Weiterbildungen und werden geschult in Kommunikation sowie im Aufbau eines guten Teamgeistes.

Wir, als Gruppe 1, bekamen einen guten Gesamteindruck der operativen Bereiche: Wareneingang, Warenausgang, Werkstatt, Warenlager und die Retour. Jeder Bereich wurde ausführlich erläutert und wir durften den Mitarbeitern zusehen, wie sie Ware scannen, Gläser oder Fassungen bearbeiteten und diese kundengerecht fertigstellten.

Außerdem zeigten uns Jennifer und Marcus die Gemeinschaftsräume von „Mister Spex“ mit Küche und gesunden frischen Lebensmitteln. Dies vermittelte einen sehr familiären Charakter. Neben den Extras in der Küche, bekommen Angestellte bei „Mister Spex“ außerdem Zuschüsse für die BVG–Tickets und Rabatte auf das eigene Sortiment. Marcus zeigte unserer Gruppe anhand der PowerPoint Präsentation die Stores von „Mister Spex“, die sich am Alexanderplatz im Alexa sowie in Steglitz in der Schlossstraße befinden.

Am Ende der Führung gab es eine ausführliche Fragerunde, in der wir die Möglichkeit für vertiefende und persönliche Fragen erhielten. Unser angenehmer Besuch wurde mit einem Gruppenfoto abgerundet. Jennifer und Marcus gaben uns beim Abschied ihre Visitenkarten und wiesen uns daraufhin, dass wir unsere Bewerbung gerne an sie persönlich adressieren könnten, falls wir Interesse an einem Job bei „Mister Spex“ haben.

Zurückblickend war dies ein wirklich interessanter Tag und wir bedanken uns ganz herzlich bei „Mister Spex“ für die offene Gastfreundschaft und die äußerst aufschlussreichen Stunden! Abbildung: Gruppenbild bei Mister Spex, Logistikcenter

Lange Nacht der Startups am Samstag, 05. 09. 2015

Gerade,  während ich mich auf die Vorlesung "Zeit- und Selbstmanagement" vorbereite, ließ ich mich vom Newsletter der Digitalen Wirtschaft der IHK Berlin ablenken. Übrigens sehr zu empfehlen, vgl. https://www.ihk-berlin.de/servicemarken/Newsletter/Newsletteruebersicht/2250508 Das Wichtigste bei der E-Mail-Bearbeitung - das belegen Studien zum Zeitmanagement immer wieder - ist, dass man jede E-Mails nur EINMAL anfasst und dann was mit der gemacht haben muss:
  1. Wegwerfen (sofort oder nach dem lesen),
  2. weiterleiten (zur Information oder Delegation) delegieren,
  3. auf Termin oder auf To-Do-Liste legen oder
  4. wenn es maximal 5 Minuten dauert, EINFACH TUN!
Okay, also gelesen, dass die Startup-Nacht am 05.09. ab 17:00 Uhr das dritte mal von der IHK, Microsoft, der Telekom und anderen durchgeführt wird, in sicher interessanten Berliner Locations. Wollte ich dann gleich für mich auf Termin legen - aber Mist, da bin ich zu einer Hochzeit eingeladen. Also wegwerfen? Oder diesen Blogbeitrag verfassen. Also, liebe BWL-Digitale-Wirtschaft-Interssierten: Für fünf Euro seid ihr dabei, vielleicht gibt es sogar noch Freitickets? Vgl. http://www.ihk4startups.berlin/ für die Email für Freikarten, und http://www.startupnight.de/startups/startups-a-z.html - am Einfachsten auf "Locations" klicken - für die angemeldeten Startups, die da dann wohl ausstellen? Sicher nett, die bunte Startup-Atmosphäre Berlins zu schnuppern, wer hingeht, möge berichten, gerne hier als Kommentar - ansonsten einen schönen Tag noch - hoffentlich mit einem leeren E-Mail-Postfach, Anne König.

Start-Up „Jobino“ des Beuth-Alumni Stefan Petzold ging an den Start!

Der Vereinfachung des Findens eines passenden Werkstudentenjobs widmet sich auch die vor einem Monat gestartete Jobbörse www.jobino.de. Neben den üblichen Jobs in Gastronomie oder im Zustellerbereich gibt es jede Menge spannender Stellen in der jungen Digitalen Wirtschaft dieser Stadt. Einfach mal stöbern.  

Übersicht Jobportale Berlin in Google-Maps freigeschaltet

So, hier ist sie, die angekündigte Google-Map mit Links zu den Jobportalen von Berliner Digitalunternehmen. Es sind zur Zeit 150, und das wird sicher recht dynamisch .... http://studiengang.beuth-hochschule.de/bwl-digital/berufliche-perspektiven/unsere-partner/ Also, Kommentare und Verbesserungsvorschläge erwünscht! Ziel ist es, dass bereits während des Studiums diejenigen, die Interesse haben zu jobben, dieses in einem spannenden Unternehmen der Digitalen Wirtschaft als Werkstudenten/Werkstudentinnen tun können. Und natürlich im Praktikum - aber das dauert ja noch bis zum siebten Semester ;-). Schönes Wochenende noch, Anne König.

Messen der Digitalen Wirtschaft & Gesellschaft in Berlin

Gehe gerade den Messekalender 2015 durch. Berlin verlassen muss man ja nicht, bei dem Thema digitale Wirtschaft und Gesellschaft. Der Reigen beginnt im Januar 2015 mit der jährlich stattfindenden OMNICARD, eine mit knapp 2.000 Euro ziemlich teuren Fachkonferenz mit Ausstellungsbereich im Luxushotel Esplanade. Wie der Messename schon andeutet geht es schwerpunktmäßig um Chiptechnologien, und dadurch natürlich auch viel um die Themen eSecurity, ePayment, eGovernment und Industrie 4.0. Scheinbar lässt es sich gut verdienen in dem Geschäft, so dass sich jährlich eine solch teure Veranstaltung als Networkingtreffen der Macher in diesem Geschäftsbereich etablieren konnte. Vom 29. 01. - 03. 02. 2015 folgt die Transmediale, eine Veranstaltung im Haus der Kulturen der Welt mit Festivalcharakter - und mit 90 Euro Early Bird Ticket richtet sich der Kongress an ein völlig anderes Publikum als die oben beschriebene. Wie auch der Veranstaltungsort schon andeutet, geht es um eine gesellschaftskritische und künstlerische Auseinandersetzung mit der digitalen Welt. CAPTURE ALL lautet der diesjährige Titel, sehr passend zum NSA-Skandal, und auch dazu, dass "der Allmächtige Google" nicht wegen seines Algorithmus von Wettbewerbern uneinholbar zu sein scheint, sondern wegen seiner gigantischen fortdauernden Datenspeicherung. Es folgt der Monat März und damit der zentrale Event der Online-Marketer in Berlin, die CAMPIXX WEEK mit integriertem SEO CAMPIXX vom 09. - 15. 03. 2015. Habe mich gerade für den 13. 03. angemeldet zum "Inbound-Day". Veranstaltungsort ist das Konferenzhotel am Müggelsee, und die Preise liegen für ein Tagesticket bei 149 Euro. Es gibt logischerweise Rabatt, wenn man mehr Workshops und Networkingtreffen haben will. Im April (23. - 24. 04. 2015) dann die NEXT Berlin. Diese Fachkonferenz für Entscheider und Gründer der E-Economy wird bereits zum zehnten Mal von der Digitalagentur SinnerSchrader ausgerichtet, und es werden wohl wieder fast 2.000 Teilnehmer bei den mit internationalen E-Business- und Online-Marketingexperten besetzten Workshops dabei sein. Alles auf Englisch, denke ich. Ich habe soeben den Newsletter abonniert, da das Programm noch nicht online ist. Im Mai (02. - 09. 5.) geht es weiter mit der Berlin Web Week, die zum 8. Mal in Berlin tagt. In 2014 fand die Veranstaltung noch zeitgleich mit der NEXT Berlin statt, aber scheinbar gibt es so viele Themen, dass sich die zwei Veranstaltungen getrennt haben. Themen sind Internet, digitale Wirtschaft, Start-ups und digitale Medien. Die re:publica ist zeitlich integriert (06. - 08. 05. 2015). Nach eigenen Aussagen ist es "Ziel der Veranstaltungen [...], die digitale Szene Europas sichtbarer zu machen, mitzugestalten und weiterzuentwickeln". Das Programm ist noch nicht online. Vermutlich auch im Mai - aber der Termin ist auf der Webseite noch nicht veröffentlicht, findet die Relaunch-Konferenz für Webseitenentwickler statt. Genauso ist der meist Ende Mai stattfindende Online-Marketing-Gipfel, der vom Management-Forum (Handelsblatt) veranstaltet wird, noch nicht terminiert. Nun kommt die Messe-Sommerpause. Erst im Herbst geht es wieder weiter - mit Inspirationen von Neuentwicklungen von der IFA im Messegeländer, dieses mal vom 04. - 09. September 2014. Im Oktober (07. - 09. 10. 2015) findet der Etailment Summit, eine Messe für Online-Handel, statt. Letztes Jahr war sie am alten Flughafen Tempelhof. Save the Date, mehr gibt es noch nicht dazu im Netz. Und dann folgt vom 02. - 04. Dezember 2015 noch die Online-Educa 2015, auf der Kollegin Prof. Dr. Ilona Buchem und ich beide schon Referentinnen waren zu den Themen Social Learning und Geschäftsmodelle für Bildungsportale. Dieses Jahr schon zum 21. mal! Tja, die digitale Wirtschaft kommt in die Jahre. So, und jetzt steht gleich eine feine Entenbrust auf dem Tisch - natürlich freilaufend und only one for two ;-). Es grüßt aus der Weihnachtszeit, Anne König.